Dienstag, 17. Januar 2012
Philosophie und Ökonomie
In der Financial Times Deutschland spricht Dennis Snower, Direktor des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, über die Krise der Wirtschaftswissenschaften und empfiehlt u. a. jungen Ökonomen, neben den Wirtschaftswissenschaften sich auch um Geisteswissenschaften (etwa auch um philosophisches Wissen) zu bemühen. Das Interview gibt es hier online
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Aufklärung ist gut!
Allem salon-pessimistischen Geschwafel und Gejammer, dass die Aufklärung gescheitert sei, zum trotz meldet sich Manfred Geier (u.a. bekannt für seine Kant-Biographie) zu Worte und verteidigt den Wert und die Notwendigkeit des kritischen Selbstdenkens: hier online beim Deutschland-Funk nachzuhören.
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Sonntag, 15. Januar 2012
Volker Gerhardt rezensiert das neue Buch von Hans Joas
In der Welt ist eine Rezension von Volker Gerhardt über Joas' Buch "Die Sakralität der Person" zu lesen, der Text ist hier online zu finden. Gerhardt äußert Zweifel an der vernunftkritischen Tendenz und der Neubewertung der Genealogie der Menschenrechte in Joas Buch.
Sonntag, 16. Oktober 2011
Deconstructing Jean-Jacques
Karl-Heinz Ott hat einen Roman mit dem Titel 'Wintzenried' über Jean-Jacquess Rousseaus Leben geschrieben. Bei den mehreren Autobiographien von Rousseau und dessen durchaus romanhaftem Leben liegt es nahe . der Südkurier ist gleich so beeindruckt, dass er zweimal darüber berichtet: hier eine Rezension und hier zu einer Lesung.
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Sloterdijk im Theater
Christian Kampert bespricht im Deutschlandfunkd die Aufführung von Sloterdijks “Du musst Dein Leben ändern” im Staatstheater Karlsruhe und spricht von einem durchaus interessanten Abend.
"Vielleicht ist das ja die Lage der Philosophie heute: dass man sich ständig räuspert, aber ansonsten wenig zu melden hat. Dass man die Situation ganz gut analysiert, die "Axiome des übenden Lebens" aber in der politischen Sphäre nicht wirklich ankommen. Auf dem Theater entfaltet Wengenroths subtile Mixtur aus Welterklärungsmodellen und Trivialität einen schönen Sog"
Die ganzen Text gibt es hier online zu lesen und zu hören.
"Vielleicht ist das ja die Lage der Philosophie heute: dass man sich ständig räuspert, aber ansonsten wenig zu melden hat. Dass man die Situation ganz gut analysiert, die "Axiome des übenden Lebens" aber in der politischen Sphäre nicht wirklich ankommen. Auf dem Theater entfaltet Wengenroths subtile Mixtur aus Welterklärungsmodellen und Trivialität einen schönen Sog"
Die ganzen Text gibt es hier online zu lesen und zu hören.
Montag, 3. Oktober 2011
Alain de Botton "The Pleasures and Sorrows of Work" rezensiert im Deutschlandradio
Das Buch von Alain de Botton: "The Pleasures and Sorrows of Work" wird im Deutschlandradio besprochen. In dem Buch geht es "um nichts Geringeres als um den Sinn des Lebens." Und das Buch findet eine tentative Antwort in der Kurz-Sichtigkeit zur der uns die tägliche Arbeit verleitet. Solange wir arbeiten, können wir und brauchen wir nicht an den Tod denken. Wird hier Heideggers Problem des Ausweichen vor dem Tode in der besorgten alltäglichen Beschäftigung zur Lösung, oder findet sich darin ein echter Trost? Die Rezension von Martin Tschechne ist hier zu lesen und zu hören.
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Sonntag, 25. September 2011
Hegel und die Finanzkrise in der faz
Auf der Seite der faz werden heute von Cord Riechelmann zwei Bücher über Hegel vorgestellt:
Frank Rudas: „Hegels Pöbel. Eine Untersuchung der ,Grundlinien der Philosophie des Rechts'“. Mit einem Vorwort von Slavoj Zizek. Konstanz University Press; und Susan Buck-Morss: „Hegel und Haiti. Für eine neue Universalgeschichte“. Edition Suhrkamp, 217 Seiten, 16 Euro.
Frank Rudas: „Hegels Pöbel. Eine Untersuchung der ,Grundlinien der Philosophie des Rechts'“. Mit einem Vorwort von Slavoj Zizek. Konstanz University Press; und Susan Buck-Morss: „Hegel und Haiti. Für eine neue Universalgeschichte“. Edition Suhrkamp, 217 Seiten, 16 Euro.
Die Besprechung finden sie hier online
Montag, 22. August 2011
Die Zeit: Physiker in freier Wildbahn philosophisch beobachtet
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Naturwissenschaften und Philosophie ist zwar sehr gefragt, doch wenn schon mitunter Philosophen untereinander nicht leicht über die Schulgrenzen hinweg ins Gespräch kommen, mag es um so stärkere besondere kulturelle Grenzen geben, die erst überwunden werden müssen, bevor es zum Austusch zwischen Philosophen und Naturwissenschaftlern kommt. Die Zeit berichtet hier über ein spannenden Fall, wo es aber vielleicht nicht so sehr darum geht, voneinander zu lernen als übereinander zu lernen: Eine philosophische Feldstudie der Philosophin Arianna Borrelli am Kernforschungszentrum Cern über das Vorgehen der Physik, Physiker philosophisch in ihrem alltäglichen natürlichen Lebensraum beobachtet.
Samstag, 20. August 2011
"Weltliche Predigten" von Alan Musgrave rezensiert in der faz.
Der Streit um den Realismus verläuft mitunter auch als Streit zwischen 'analytischer' und 'hermeneutischer' Philosophie: Auf der einen Seite steht ein eher 'pragmatischer Umgang' mit der Skepsis. In Anknüpfung an Poppers Kritischen Rationalismus verteidigt Alan Musgrave diesen und behauptet, das ein zu übertriebener Skeptizismus letztlich aus zu übertriebenen Begründungsansprüchen folgen würde. Ein Rationalismus dieser Art sei aber einer postmodernen Skepsis allemal vorzuziehen. Schade jedoch, wenn damit eingestanden sein soll, der Skeptiker sei letztlich nicht zu widerlegen.
Demgegenüber mag man in Anknüpfung an Richard Rorty über die Stärken als Alternative auch noch zu einem hypothetischen Realismus konsequent über einer 'pragmatischen Hermeneutik' nachdenken, die die Grenzen zwischen Philosophie und Literatur aufheben anstrebt. Auch wenn es keine vom Denken unabhängige Wirklichkeit an sich gebe oder diese nicht erkannt werden könne, müsse dies nicht in Beliebigkeit münden, auch ohne Wahrheitsanspruch im klassischen Sinne könne man nach dem Allgemeinen im Konkreten suchen.
Zwei Bücher, eines des neuseeländischen Popper-Schülers Alan Musgrave "Weltliche Predigten", und ein von Matthias Buschmeier herausgegebenes Buch "Pragamtismus und Hermneutik" werden in der FAZ rezensiert. Die Texte sind hier und hier zu lesen.
Demgegenüber mag man in Anknüpfung an Richard Rorty über die Stärken als Alternative auch noch zu einem hypothetischen Realismus konsequent über einer 'pragmatischen Hermeneutik' nachdenken, die die Grenzen zwischen Philosophie und Literatur aufheben anstrebt. Auch wenn es keine vom Denken unabhängige Wirklichkeit an sich gebe oder diese nicht erkannt werden könne, müsse dies nicht in Beliebigkeit münden, auch ohne Wahrheitsanspruch im klassischen Sinne könne man nach dem Allgemeinen im Konkreten suchen.
Zwei Bücher, eines des neuseeländischen Popper-Schülers Alan Musgrave "Weltliche Predigten", und ein von Matthias Buschmeier herausgegebenes Buch "Pragamtismus und Hermneutik" werden in der FAZ rezensiert. Die Texte sind hier und hier zu lesen.
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Montag, 8. August 2011
Mehr Mut in der Debatte um die Neurophilosphie
Christian Geyer stimmt in der FAZ in diesem lesenswerten Artikel dem Berliner Philosophen Jan Slaby zu, der in seinem Forschungsverbund Kritische Neurowissenschaft (www.critical-neuroscience.org) die Philosophie auffordert, nicht zu 'übervorsichtig' mit der philosophischen Kritik in der Debatte um die Ergebnisse der Neurowissenschaften zu sein:
"Sieht man recht, zeigt sich die Philosophie bei diesem forschen neuro-kritischen Programm auf der Höhe ihrer Möglichkeiten."
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