Der Streit um den Realismus verläuft mitunter auch als Streit zwischen 'analytischer' und 'hermeneutischer' Philosophie: Auf der einen Seite steht ein eher 'pragmatischer Umgang' mit der Skepsis. In Anknüpfung an Poppers Kritischen Rationalismus verteidigt Alan Musgrave diesen und behauptet, das ein zu übertriebener Skeptizismus letztlich aus zu übertriebenen Begründungsansprüchen folgen würde. Ein Rationalismus dieser Art sei aber einer postmodernen Skepsis allemal vorzuziehen. Schade jedoch, wenn damit eingestanden sein soll, der Skeptiker sei letztlich nicht zu widerlegen.
Demgegenüber mag man in Anknüpfung an Richard Rorty über die Stärken als Alternative auch noch zu einem hypothetischen Realismus konsequent über einer 'pragmatischen Hermeneutik' nachdenken, die die Grenzen zwischen Philosophie und Literatur aufheben anstrebt. Auch wenn es keine vom Denken unabhängige Wirklichkeit an sich gebe oder diese nicht erkannt werden könne, müsse dies nicht in Beliebigkeit münden, auch ohne Wahrheitsanspruch im klassischen Sinne könne man nach dem Allgemeinen im Konkreten suchen.
Zwei Bücher, eines des neuseeländischen Popper-Schülers Alan Musgrave "Weltliche Predigten", und ein von Matthias Buschmeier herausgegebenes Buch "Pragamtismus und Hermneutik" werden in der FAZ rezensiert. Die Texte sind hier und hier zu lesen.
Posts mit dem Label Ästhetik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ästhetik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 20. August 2011
Montag, 21. März 2011
Job - Assistenz-Stelle (50%), Praktische Philosophie, Basel
Bis zum 28. März kann man sich noch in Basel auf eine Assistenzstelle bewerben.
Zur Ausschreibung geht es hier (Link).
Am Philosophischen Seminar der Universität Basel (Lehrstuhl für
Praktische Philosophie Prof. Dr. Angelika Krebs) ist zum 1. Juli 2011
eine Assistenz (50%)
neu zu besetzen.
Aufgaben:
Selbstständige Forschung (Promotions- oder Habilitationsprojekt im
Bereich der Praktischen Philosophie); Mitarbeit in der Lehre (Lehrverpflichtung von 2 Wochenstunden pro Semester); Unterstützung der Lehrstuhlinhaberin in Lehre und Forschung sowie in der akademischen Selbstverwaltung. Die Forschungs- und Interessensschwerpunkte des/der BewerberIn sollten in der Politischen Philosophie, der Ethik und/oder der Ästhetik liegen.
Bewerbungen von Frauen sind besonders willkommen, da die Universität Basel eine Erhöhung des Anteils der Frauen bei den hauptamtlichen Dozierenden anstrebt. Frauen und schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtig, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Die üblichen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf mit Foto, Liste und Auswahl der Veröffentlichungen, Exposé des aktuellen Forschungsvorhabens usw.) sind bis spätestens 28. März an folgende Adresse zu senden:
Philosophisches Seminar
Universität Basel
Prof. Dr. Angelika Krebs
Nadelberg 6-8
CH- 4051 Basel
Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich in den ersten zwei Aprilwochen in Basel statt.
Abonnieren
Posts (Atom)