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Donnerstag, 16. August 2012
Sloterdijks zensierte Tagebücher
In der RP gibt es online eine Besprechung der nun bei Suhrkamp erschienenen Auswahl der Notizen aus den Tagebüchern von Sloterdijk zu lesen. Das Buch (in dem die Jahre von 2008-2011 thematisch sind) ist unter dem Titel 'Zeilen und Tage' erschienen. Weitere lesenswerte Rezensionen gibt es hier in der faz online und in der Welt online.
Samstag, 4. August 2012
Platon in Bagdad: Besprechung des Buchs von John Freely
Volkart Wildermuth bespricht im Deutschlandradio das Buch 'Platon in Bagdad' des Wissenschaftshistorikers John Freely und kritisiert dabei:
"Diese spannende Geschichte gerinnt John Freely leider über weite Strecken zu einer bloßen Aufzählung von Namen und Buchtiteln. Das gilt gerade auch für die islamische Periode. Nur selten zieht Freely Verbindungslinien."
Die ganze Besprechung gibt es hier online zum Lesen und Hören.
"Diese spannende Geschichte gerinnt John Freely leider über weite Strecken zu einer bloßen Aufzählung von Namen und Buchtiteln. Das gilt gerade auch für die islamische Periode. Nur selten zieht Freely Verbindungslinien."
Die ganze Besprechung gibt es hier online zum Lesen und Hören.
Mittwoch, 1. August 2012
Searl wird 80
Der amerikanische Philosoph Searl wird zu seinem 80 Geburtstag hie in der NZZ geehrt, während hier im Deutschlandradio sein Buch "Wie wir die Welt machen" vorgestellt wird. Die Ehrung in der Zeit ist hier zu lesen.
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Searl
Dienstag, 17. Januar 2012
Aufklärung ist gut!
Allem salon-pessimistischen Geschwafel und Gejammer, dass die Aufklärung gescheitert sei, zum trotz meldet sich Manfred Geier (u.a. bekannt für seine Kant-Biographie) zu Worte und verteidigt den Wert und die Notwendigkeit des kritischen Selbstdenkens: hier online beim Deutschland-Funk nachzuhören.
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Ethik,
Kant,
Kulturphilosophie,
Philosophie in den Medien
Sonntag, 16. Oktober 2011
Deconstructing Jean-Jacques
Karl-Heinz Ott hat einen Roman mit dem Titel 'Wintzenried' über Jean-Jacquess Rousseaus Leben geschrieben. Bei den mehreren Autobiographien von Rousseau und dessen durchaus romanhaftem Leben liegt es nahe . der Südkurier ist gleich so beeindruckt, dass er zweimal darüber berichtet: hier eine Rezension und hier zu einer Lesung.
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Sloterdijk im Theater
Christian Kampert bespricht im Deutschlandfunkd die Aufführung von Sloterdijks “Du musst Dein Leben ändern” im Staatstheater Karlsruhe und spricht von einem durchaus interessanten Abend.
"Vielleicht ist das ja die Lage der Philosophie heute: dass man sich ständig räuspert, aber ansonsten wenig zu melden hat. Dass man die Situation ganz gut analysiert, die "Axiome des übenden Lebens" aber in der politischen Sphäre nicht wirklich ankommen. Auf dem Theater entfaltet Wengenroths subtile Mixtur aus Welterklärungsmodellen und Trivialität einen schönen Sog"
Die ganzen Text gibt es hier online zu lesen und zu hören.
"Vielleicht ist das ja die Lage der Philosophie heute: dass man sich ständig räuspert, aber ansonsten wenig zu melden hat. Dass man die Situation ganz gut analysiert, die "Axiome des übenden Lebens" aber in der politischen Sphäre nicht wirklich ankommen. Auf dem Theater entfaltet Wengenroths subtile Mixtur aus Welterklärungsmodellen und Trivialität einen schönen Sog"
Die ganzen Text gibt es hier online zu lesen und zu hören.
Sonntag, 25. September 2011
Hegel und die Finanzkrise in der faz
Auf der Seite der faz werden heute von Cord Riechelmann zwei Bücher über Hegel vorgestellt:
Frank Rudas: „Hegels Pöbel. Eine Untersuchung der ,Grundlinien der Philosophie des Rechts'“. Mit einem Vorwort von Slavoj Zizek. Konstanz University Press; und Susan Buck-Morss: „Hegel und Haiti. Für eine neue Universalgeschichte“. Edition Suhrkamp, 217 Seiten, 16 Euro.
Frank Rudas: „Hegels Pöbel. Eine Untersuchung der ,Grundlinien der Philosophie des Rechts'“. Mit einem Vorwort von Slavoj Zizek. Konstanz University Press; und Susan Buck-Morss: „Hegel und Haiti. Für eine neue Universalgeschichte“. Edition Suhrkamp, 217 Seiten, 16 Euro.
Die Besprechung finden sie hier online
Sonntag, 24. Juli 2011
Historiker streiten über den Historikerstreit: Winkler antwortet auf Egon Flaigs Beitrag zum Historikerstreit
Heute erscheint in der Zeit online eine bemerkenswerte und lesenswerte Antwort des Historikers Heinrich August Winkler auf den wirklich tristen Text von Egon Flaig in der Faz zum Historikerstreit. Winklers wichtige Antwort ist hier zu lesen.
Freitag, 22. Juli 2011
Zum 100. Geburtstag von Marshall McLuhan
Deutschlandradio Kultur veröffentlicht ein Gespräch mit dem Medienphilosophen Lorenz Engell
der Bauhaus Universität Weimar über Marshall McLuhan zu dessen 100. Geburtstag.
der Bauhaus Universität Weimar über Marshall McLuhan zu dessen 100. Geburtstag.
Das Gespräch gibt es hier online zum hören und lesen.
Sonntag, 20. März 2011
CfP "Individuum - Individualismus - Individualität"
Das 17. Internationales Philosophie-Kolloquium Evian zum Thema: "Individuum - Individualismus - Individualität" hat ein CfP ausgeschrieben.
Ein kurzes Exposé mit Vorschlägen für Vorträge werden erbeten, das Exposé soll maximal eine Seite lang sein, hinzugefügt werden soll ein akademischer Lebenslauf (der maximal zwei Seiten lang sein soll). Das ganze soll bis zum 25. April 2011 an folgende Email-Adresse gesendet werden: evian(at)philosophie.fu-berlin.de.
Weitere Hinweise gibt es auf der Homepage (hier), dort gibt es auch ein Bild von Elvis. Wichtig ist sicher noch folgender Hinweis:
"Für eine Teilnahme am Kolloquium ist die zumindest passive Beherrschung der drei Diskussionssprachen Französisch, Englisch und Deutsch unerlässliche Voraussetzung."
Organisation: Georg W. Bertram (Berlin), Robin Celikates (Amsterdam), David Lauer (Berlin); in Zusammenarbeit mit: Karin de Boer (Groningen), Karen Feldman (Berkeley), Jo-Jo Koo (Pittsburgh), Christophe Laudou (Madrid), Jérôme Lèbre (Paris), Diane Perpich (Clemson), Hans Bernhard Schmid (Basel), Chris Doude van Troostvijk (Strasbourg/Amsterdam)
Ein kurzes Exposé mit Vorschlägen für Vorträge werden erbeten, das Exposé soll maximal eine Seite lang sein, hinzugefügt werden soll ein akademischer Lebenslauf (der maximal zwei Seiten lang sein soll). Das ganze soll bis zum 25. April 2011 an folgende Email-Adresse gesendet werden: evian(at)philosophie.fu-berlin.de.
Weitere Hinweise gibt es auf der Homepage (hier), dort gibt es auch ein Bild von Elvis. Wichtig ist sicher noch folgender Hinweis:
"Für eine Teilnahme am Kolloquium ist die zumindest passive Beherrschung der drei Diskussionssprachen Französisch, Englisch und Deutsch unerlässliche Voraussetzung."
Organisation: Georg W. Bertram (Berlin), Robin Celikates (Amsterdam), David Lauer (Berlin); in Zusammenarbeit mit: Karin de Boer (Groningen), Karen Feldman (Berkeley), Jo-Jo Koo (Pittsburgh), Christophe Laudou (Madrid), Jérôme Lèbre (Paris), Diane Perpich (Clemson), Hans Bernhard Schmid (Basel), Chris Doude van Troostvijk (Strasbourg/Amsterdam)
Dienstag, 8. März 2011
Philosophie im Radio (wdr5): Hilft die Moral richtig gut zu leben?
Wieder mal ein kurzer Hinweis auf Philosophisches im Hörfunk, wie das früher ja mal hieß (hat man eigentlich jemals Sehfunk zum Fernsehen gesagt, oder Fernhören zum Radio? - doch um solche Fragen wird dann am 11. März, 20.05h nicht gehen:
Es geht um die Moral und ihren Bezug zum guten Leben. Zu Gast ist Rainer Erlinger. Beim Sender heißt es in der Ankündigung:
Mehr Infos und nach der Sendung den Podcast zum Nachhören gibt es hier.
Es geht um die Moral und ihren Bezug zum guten Leben. Zu Gast ist Rainer Erlinger. Beim Sender heißt es in der Ankündigung:
Mit der Moral ist es so eine Sache: In vielerlei Hinsicht spiegelt sie die Verhältnisse der Gesellschaft, in der sie gepflegt wird. Besteht ein gesellschaftlicher Konsens, gibt es gute Chancen, eine moralische Grundklarheit zu haben. Was aber, wenn die Gesellschaft einem radikalen Wandel unterzogen wird? Wenn, wie derzeit, althergebrachte Lebensformen ebenso zur Disposition stehen wie Wertvorstellungen, die vor ein paar Jahrzehnten noch ehern schienen? Und wenn dann auch noch die Bedeutung der Kirchen als moralische Instanz schwindet? Der Publizist, Arzt und Anwalt Rainer Erlinger beantwortet seit vielen Jahren in der Süddeutschen Zeitung, im WDR Hörfunk und andernorts Gewissensfragen, die die Nutzer dieser Medien ihm stellen. Jetzt hat Erlinger als Frucht all dieser Gespräche sein erstes Buch veröffentlicht – den Versuch einer alltagstauglichen, allgemeinverständlichen Moral in komplexen Zeiten. Die Frage, die ihn beschäftigt lautet: Wie hilft die Moral dabei, richtig gut zu leben?
Mehr Infos und nach der Sendung den Podcast zum Nachhören gibt es hier.
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Montag, 7. März 2011
Appell zum Ausstieg aus der Massentierhaltung
Mehrere bekannte deutsche Philosophen unterstützen den "Appell zum Ausstieg aus der Massentierhaltung", der Ende Januar im Internet veröffentlicht wurde.
Inzwischen haben den Aufruf über 26.000 Teilnehmer unterzeichnet (Stand 6. März 2011), darunter 470 Professorinnen und Professoren. Zu den Unterzeichnern aus der Philosophie zählen u.a. Dieter Birnbacher, Manuel Bremer, Elke Brendel, Reinhard Brandt, Simone Dietz, Johannes Haag, Jens Halfwassen, Christoph Horn, Rolf-Peter Horstmann, Dieter Henrich, Anton Koch, Julian Nida-Rümelin, Georg Meggle, Konrad Ott, Winfried Schröder, Martin Seel, Holm Tetens, Wilhelm Vossenkuhl, Wolfgang Welsch und Ursula Wolf.
Information-Philosophie berichtet ausführlich über die Motive und Argumente der Philosophen.
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Dienstag, 1. März 2011
Philosophie im Radio (wdr5): Die Philosophie und das Internet
Noch mal ein Hinweis zur Philosophie im Radio:
Martin Warneke, Mitglied am Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien der Leuphana Universität Lüneburg und Autor der Junius Einführung "Theorien des Internets", war zu Gast im “Philosophischen Radio” des wdr5. Er sprach dort entsprechend über Theorien des Internets, was wir natürlich gleich im Internet erst einmal verbreiten werden: Kommt so ganz hegelsch das Internet zu sich, indem es auf sich selbst und in sich zu Reflexionen über das Netz verlinken kann? Zum Nachhören gibt es hier den Podcast-link.
Montag, 28. Februar 2011
Am 05.03 mal wieder Philosophie im Fernsehen auf Arte
Ein kurzer Hinweis, keine Ahnung, ob es was taugt. Aber Habermas hätte sich vielleicht gefreut, die kritische Öffentlichkeit, also die Franzosen, tut was sie soll, sie reflektiert, und zwar über politische Fragen: das Thema der Wiederholung ist 'Philosophie: Republik'.
Also wer, wie ich, es gestern nicht gesehen hat, kann am 05.03. nachts noch die Wiederholung auf Arte schauen. Der Sender schreibt:
"Ist die Republik ein bloßes Ideal, oder macht sie die Grundstruktur des demokratischen Staatswesens aus? Stellt sie lediglich ein Prinzip dar oder die Gesamtheit der Institutionen, welche die 'res publica', die 'öffentliche Sache' ausmachen? Darf die Republik sich mit der formalen Gewährleistung der individuellen Freiheiten begnügen, oder hat sie auch für die 'realen Freiheiten' nach Marx, das heißt die Befriedigung der Grundbedürfnisse, zu sorgen? Diese Fragen und die vielfältigen Aspekte des Themas erörtert Raphaël Enthoven im Gespräch mit seinem Gast Patrick Savidan"
Die Seite der Sendung gibt es hier, dort kann man auch, wenn man will, noch 7 Tage nach der ersten Ausstrahlung, also wohl bis zum 06. März, die Sendung online sehen.
Achtung, habe mal reingeschaut: da es um Philosophie geht, wackelt selbstredend die ganze Zeit die Kamera. Oder zumindest am Anfang. Habe wie gesagt, nur rein geschaut. Aber vielleicht kann man das Video subversiv als Audio hören und was lernen?
Also wer, wie ich, es gestern nicht gesehen hat, kann am 05.03. nachts noch die Wiederholung auf Arte schauen. Der Sender schreibt:
"Ist die Republik ein bloßes Ideal, oder macht sie die Grundstruktur des demokratischen Staatswesens aus? Stellt sie lediglich ein Prinzip dar oder die Gesamtheit der Institutionen, welche die 'res publica', die 'öffentliche Sache' ausmachen? Darf die Republik sich mit der formalen Gewährleistung der individuellen Freiheiten begnügen, oder hat sie auch für die 'realen Freiheiten' nach Marx, das heißt die Befriedigung der Grundbedürfnisse, zu sorgen? Diese Fragen und die vielfältigen Aspekte des Themas erörtert Raphaël Enthoven im Gespräch mit seinem Gast Patrick Savidan"
Die Seite der Sendung gibt es hier, dort kann man auch, wenn man will, noch 7 Tage nach der ersten Ausstrahlung, also wohl bis zum 06. März, die Sendung online sehen.
Achtung, habe mal reingeschaut: da es um Philosophie geht, wackelt selbstredend die ganze Zeit die Kamera. Oder zumindest am Anfang. Habe wie gesagt, nur rein geschaut. Aber vielleicht kann man das Video subversiv als Audio hören und was lernen?
Nietzsche als Reformator im Deutschlandradio
Auf der Webseite des Deutschlandradios wurde gestern ein interessanter Radiobeitrag von Peter Bürger über 'Friedrich Nietzsche als Reformator' online gestellt.
"In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sinnierte Friedrich Nietzsche über ein geistiges Reformprojekt. Mit diesem wollte der Philosoph der Kultur seiner Zeit einen griechischen Begriff der Kultur entgegensetzen."
Bürger beschreibt Nietzsche Programm einer 'Reformation der Kultur', das Leiden an der Kultur seiner Zeit, die Sehnsucht nach Einheit sowie das Scheitern der Bemühungen, und dann schließlich (ganz nietzscheanisierend?) die 'Psychologie des Reformators'. Und ganz im Sinne des modernen Pessimismus kommt Bürger zum Schluss, dass vielleicht tragischerweise eine Widergeburt der Tragödie nicht ansteht (will man sie auch gar aus dem Geiste der Musik, von sagen wir, Justin Bieber erwecken??)
"Der Reformator mit seinem Überschwang und seiner charakteristischen Blindheit gehört einer hinter uns liegenden Epoche der Moderne an, die mit Rousseau begann und mit Adorno endete; Sartre ist bereits eine Figur des Übergangs, er leidet nicht mehr an seiner Zeit. Wenn vom Reformator etwas in unsere ganz andere Zeit hinüberwirkt, so ist es paradoxerweise sein Scheitern, das zu ihm gehört wie auf den Bildern der Heiligen ihre Attribute. Ein Scheitern, das er in seinen luzidesten Augenblicken als sein Schicksal vor sich sieht und dem er sein Trotzdem entgegensetzt - in der Hoffnung, ja in der Gewissheit, dass es ein "gutes Leben" geben müsste - hier und jetzt. "
Wollen wir hoffen, dass die Reformbewegungen in den arabischen Ländern weniger pessimistisch für eine wohlmöglich demokratischere und offenere Gesellschaft kämpfen.
Den Ganzen Beitrag kann man dort nachlesen oder nachhören:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1397476/
"In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sinnierte Friedrich Nietzsche über ein geistiges Reformprojekt. Mit diesem wollte der Philosoph der Kultur seiner Zeit einen griechischen Begriff der Kultur entgegensetzen."
Bürger beschreibt Nietzsche Programm einer 'Reformation der Kultur', das Leiden an der Kultur seiner Zeit, die Sehnsucht nach Einheit sowie das Scheitern der Bemühungen, und dann schließlich (ganz nietzscheanisierend?) die 'Psychologie des Reformators'. Und ganz im Sinne des modernen Pessimismus kommt Bürger zum Schluss, dass vielleicht tragischerweise eine Widergeburt der Tragödie nicht ansteht (will man sie auch gar aus dem Geiste der Musik, von sagen wir, Justin Bieber erwecken??)
"Der Reformator mit seinem Überschwang und seiner charakteristischen Blindheit gehört einer hinter uns liegenden Epoche der Moderne an, die mit Rousseau begann und mit Adorno endete; Sartre ist bereits eine Figur des Übergangs, er leidet nicht mehr an seiner Zeit. Wenn vom Reformator etwas in unsere ganz andere Zeit hinüberwirkt, so ist es paradoxerweise sein Scheitern, das zu ihm gehört wie auf den Bildern der Heiligen ihre Attribute. Ein Scheitern, das er in seinen luzidesten Augenblicken als sein Schicksal vor sich sieht und dem er sein Trotzdem entgegensetzt - in der Hoffnung, ja in der Gewissheit, dass es ein "gutes Leben" geben müsste - hier und jetzt. "
Wollen wir hoffen, dass die Reformbewegungen in den arabischen Ländern weniger pessimistisch für eine wohlmöglich demokratischere und offenere Gesellschaft kämpfen.
Den Ganzen Beitrag kann man dort nachlesen oder nachhören:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1397476/
Sonntag, 27. Februar 2011
CfP: 1. Arbeitstreffen Kultur- und Sozialphilosophie: Was bedeutet es zu sagen, der Mensch sei kulturell und sozial geprägt?
Zur spannenden philosophisch-anthropologischen Fragestellungen gibt es in Leipzig eine Tagung:
"Es ist ein Gemeinplatz der Kulturwissenschaften geworden, zu sagen, der Mensch sei kulturell und sozial geprägt. Aber was heißt das? Wieso überhaupt kulturell und sozial – wieso nicht kulturell oder sozial? Oder auch: zuerst sozial, dann kulturell – oder umgekehrt? Und was genau ist dann am Menschen kultureller bzw. sozialer Prägung unterworfen?
Um die Voraussetzungen und Möglichkeitsbedingungen, die Implikationen und Folgen solcher Fragen soll es beim 1. Arbeitstreffen des Arbeitskreises Kultur- und Sozialphilosophie gehen. Uns interessieren Positionen von Soziologie bis evolutionärer Anthropologie, von Psychologie bis Philosophie, von Religionswissenschaft bis Neurowissenschaften. Es sind Beiträge gefragt, die pointiert zu den aufgeworfenen Fragen Stellung nehmen. Das Arbeitstreffen dient der intensiven Diskussion der beteiligten Projekte. Wir möchten v.a. den wissenschaftlichen Nachwuchs einladen, sich zu beteiligen.
Die Abstracts sollen maximal 2.500 Zeichen umfassen und bis spätestens 31. März 2011 an folgende Adresse gesandt werden: akqsofi // gmail.com."
mehr Infos hier.
"Es ist ein Gemeinplatz der Kulturwissenschaften geworden, zu sagen, der Mensch sei kulturell und sozial geprägt. Aber was heißt das? Wieso überhaupt kulturell und sozial – wieso nicht kulturell oder sozial? Oder auch: zuerst sozial, dann kulturell – oder umgekehrt? Und was genau ist dann am Menschen kultureller bzw. sozialer Prägung unterworfen?
Um die Voraussetzungen und Möglichkeitsbedingungen, die Implikationen und Folgen solcher Fragen soll es beim 1. Arbeitstreffen des Arbeitskreises Kultur- und Sozialphilosophie gehen. Uns interessieren Positionen von Soziologie bis evolutionärer Anthropologie, von Psychologie bis Philosophie, von Religionswissenschaft bis Neurowissenschaften. Es sind Beiträge gefragt, die pointiert zu den aufgeworfenen Fragen Stellung nehmen. Das Arbeitstreffen dient der intensiven Diskussion der beteiligten Projekte. Wir möchten v.a. den wissenschaftlichen Nachwuchs einladen, sich zu beteiligen.
Die Abstracts sollen maximal 2.500 Zeichen umfassen und bis spätestens 31. März 2011 an folgende Adresse gesandt werden: akqsofi // gmail.com."
mehr Infos hier.
CfP: Moralkritik bei Schopenhauer und Nietzsche
Die Schopenhauer und die Nietzsche Gesellschaft(en) organisieren gemeinsam eine Konferenz zur Moralkritik bei den beiden Denkern. (8-10. September 2011, Naumburg).
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