Donnerstag, 22. März 2012

Hohe Luft jetzt auch als E-Paper

Wie der Mediendienst "kress"berichtet, wird das neue philosophische Magazin "Hohe Lust" aber der kommenden Ausgabe auch als E-Paper erhältlich sein, und zwar für 6,99. Die nächste Ausgage ist heute erschienen: man kann sie also gleich hier mal downloaden.... 

Karl Otto Apel wird 90

Zum 90. Geburtstag des Philosophen Karl-Otto Apel wuerdigt Matthias Kettner in der Zeit (hier online) die Arbeit des Transzendental-Pragmatikers und Diskursethikers. Kettner schreibt:
"Apels Impulse für die Entwicklung der Philosophie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg sind unschätzbar: Als Pionier des linguistic turn hat er Heideggers Existenzialanalytik verarbeitet, die philosophische Hermeneutik von Dilthey bis Gadamer und den sprachspielanalytischen Ansatz des späten Wittgenstein, und hier ist ihm der amerikanische Pragmatismus, besonders der des Zeichentheoretikers C. S. Peirce, hilfreicher als der überkommene Idealismus Kants.  "

Freitag, 9. März 2012

Gauk und "pastorale Identität"

Der Philosoph Peter Sloterdijk bremst die optimistischen Erwartungen an den designierten Bundespräsidenten in einen Focus-Interview und gibt zu Bedenken: "Joachim Gaucks pastorale Identität wird viele nerven“ 
Man kann sich gut eine katholische Reaktion vorstellen, eine atheistische Reaktion, eine antiautoritäre Reaktion. Wir tun zwar so, als wäre uns eine moralische Autorität im höchsten Staatsamt willkommen, aber sobald sie sich äußert, wird man sich gegen sie auflehnen...
Mehr ist hier online zu lesen

Dienstag, 17. Januar 2012

Philosophie und Ökonomie

In der Financial Times Deutschland spricht Dennis Snower, Direktor des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, über die Krise der Wirtschaftswissenschaften und empfiehlt u. a. jungen Ökonomen, neben den Wirtschaftswissenschaften sich auch um Geisteswissenschaften (etwa auch um philosophisches Wissen) zu bemühen. Das Interview gibt es hier online

Aufklärung ist gut!

Allem salon-pessimistischen Geschwafel und Gejammer, dass die Aufklärung gescheitert sei, zum trotz meldet sich Manfred Geier (u.a. bekannt für seine Kant-Biographie) zu Worte und verteidigt den Wert und die Notwendigkeit des kritischen Selbstdenkens: hier online beim Deutschland-Funk nachzuhören.

Sonntag, 15. Januar 2012

Volker Gerhardt rezensiert das neue Buch von Hans Joas

In der Welt ist eine Rezension von Volker Gerhardt über Joas' Buch "Die Sakralität der Person" zu lesen, der Text ist hier online zu finden. Gerhardt äußert Zweifel an der vernunftkritischen Tendenz und der Neubewertung der Genealogie der Menschenrechte in Joas Buch.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Deconstructing Jean-Jacques

Karl-Heinz Ott hat einen Roman mit dem Titel 'Wintzenried' über Jean-Jacquess Rousseaus Leben geschrieben. Bei den mehreren Autobiographien von Rousseau und dessen durchaus romanhaftem Leben liegt es nahe . der Südkurier ist gleich so beeindruckt, dass er zweimal darüber berichtet: hier eine Rezension und hier zu einer Lesung. 

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Sloterdijk im Theater

Christian Kampert bespricht im Deutschlandfunkd die Aufführung von Sloterdijks “Du musst Dein Leben ändern” im Staatstheater Karlsruhe und spricht von einem durchaus interessanten Abend.

"Vielleicht ist das ja die Lage der Philosophie heute: dass man sich ständig räuspert, aber ansonsten wenig zu melden hat. Dass man die Situation ganz gut analysiert, die "Axiome des übenden Lebens" aber in der politischen Sphäre nicht wirklich ankommen. Auf dem Theater entfaltet Wengenroths subtile Mixtur aus Welterklärungsmodellen und Trivialität einen schönen Sog"

Die ganzen Text gibt es hier online zu lesen und zu hören.

Montag, 3. Oktober 2011

Alain de Botton "The Pleasures and Sorrows of Work" rezensiert im Deutschlandradio

Das Buch von Alain de Botton: "The Pleasures and Sorrows of Work" wird im Deutschlandradio besprochen.  In dem Buch geht es "um nichts Geringeres als um den Sinn des Lebens." Und das Buch findet eine tentative Antwort in der Kurz-Sichtigkeit zur der uns die tägliche Arbeit verleitet. Solange wir arbeiten, können wir und brauchen wir nicht an den Tod denken. Wird hier Heideggers Problem des Ausweichen vor dem Tode in der besorgten alltäglichen Beschäftigung zur Lösung, oder findet sich darin ein echter Trost? Die Rezension von Martin Tschechne ist hier zu lesen und zu hören.

Sonntag, 25. September 2011

Hegel und die Finanzkrise in der faz

Auf der Seite der faz werden heute von Cord Riechelmann zwei Bücher über Hegel vorgestellt:
Frank Rudas: „Hegels Pöbel. Eine Untersuchung der ,Grundlinien der Philosophie des Rechts'“. Mit einem Vorwort von Slavoj Zizek. Konstanz University Press; und Susan Buck-Morss: „Hegel und Haiti. Für eine neue Universalgeschichte“. Edition Suhrkamp, 217 Seiten, 16 Euro.
Die Besprechung finden sie hier online